Gemeinde & Ortsteile

 

Historisches

 Waldeshöhe


 

1689 Gründung Hammelstall, so genannt nach dem Schafstall, wo man die Schönwalder Schafe unterbrachte, wenn sie zur Hütte nach dem Moosbruche geschafft wurden. Dieser Stall bestand schon unter den Muckerwitzen (1454-1575)

1698 (nach der schwedisch Amtsbeschreibung 1654-1709) Hammelstall- DA selbst seinen drei Häusern auf schwedischer Manier gebaut, neu, gut und wohnen Dahlleute darin. Ein Kuhstall, auch auf schwedischer Manier, neu, und gut. Die Dahlleute waren: Cnut Anderson, Erik Erikson, Niels Olsen.
Während des dreißigjährigen Krieges 1618 – 1648 wurden große Teile des jetzigen Deutschlands in Ruinen gelegt. Die Bevölkerung entfloh dem Krieg wodurch die meisten Ländereien in kürzester Zeit dünn besiedelt waren. Vergleich 1625-1654 Stolzenburg von 25 auf 4 Haushalte, Dargitz 22 auf 8 Haushalte, Jatznick 27 auf 5 Haushalte, Liepe 27 auf 2 Haushalte. Im Westfälischen Frieden 1648 fielen dann große Teile Pommerns an die schwedische Krone. Königin Kristina beabsichtigte, Einwohner in Finnland, Livland und so auch die schwedischen Provinz Dalarna (nach Pommern umzusiedeln und so die verwüsteten Dörfer und das brachliegende Kulturland zu bevölkern. (Quelle Ingemar Goliath / www.g-gruppen.net)

1710 Es wohnen noch die drei Dahlbauern Cnut Anderson, Erik Erickson, und Niels Alufsen in Hammelstall. (aus einer Schulakte, Stettin).

1812 Die Schulhaterstelle in Hammelstall wird mit dem Bürger Schmidtke besetzt, vorher war Becker Schulhalter, der die Kinder 12 Jahre unterrichtete.

1819 hat Hammelstall bei 206 Personen, 44 schulpflichtige Kinder.

1823 Wurde ein Schulhaus mit dem Giebel nach der Straße gebaut. Vorher soll eines der alter Häuser, dem Schulhaus gegenüber gelegen, zu Schulhalten genutzt worden sein.

1828 gab es in Hammelstall 2 Halbbauern, 24 Ganz- und Halbbüdner, 25 Einwohner (sonstige Fam.). Schulpflichtige Kinder gab es 25 Knaben und 21 Mädchen, drunter 4 ganz arme. 1828 ist das Schulhaus schon vom Schwamm befallen, zu klein und baufällig. Eine Obstbaumschule ist gleich 1823 angelegt worden und mit Erfolg betreiben. Im Unterricht wurde auch Anleitung zur Obstzucht gegeben.

1861 Wurde das jetzige Schulhaus gebaut (auf der selben Stelle wo sich das Alte befand), die Scheune entstand bereit 1853

1868 erhielt der Schulleiter eine Pumpe, vorher musste der Lehrer das Wasser aus der „Krägenbrink´schen Quelle“ holen.

1889 kam über hiesige Gegend ein Platzregen, der im Dorf sowohl als auch auf dem Schulacker einen großen Schaden verursachte.

1894 gab es in Hammelstall bereits eine Feuerwehr.

1897 wurde beschlossen, die Schlötlerbrücke in Gemeinschaft zu erneuern.

1901 wir das Bestehen eines Armenhauses in der Nähe des Wasserbruches erwähnt.

1901 wird im Gemeindevorstand eine Besprechung über den Bau einer Leichenhalle durchgeführt. Der Bau wird abgelehnt.

1911 Auf der Tagesordnung des Gemeindevorstandes steht: „Besprochen über den Anschluss an die Überlandzentrale, evtl. Beschlussfassung an die elektrische Lichtanlage auf der hiesigen Dorfstraße“ 1919 wurde dann als Straßenbeleuchtung eine Lampe am Spritzenhaus angebracht.

1924 Es wird die Pflasterung der Dorfstraße bis zu Schlternbrücke beschlossen, ebenfalls die Errichtung eines Vierfamilienhauses am Sandkruger Weg auf dem Acker des Bündners Paul Fritz zu erlauben.

1925 Die obere Dorfstraße nach Jatznick soll zur Befestigung mit Schutt befahren werden.

1926 Der Bau der Gemeindeschrotmühle soll in Angriff genommen werden.

1929 Am 28. April 1929 wird das Sitzungsprotokoll des Gemeinderates erstmals mit Waldeshöhe unterschrieben, der Name Hammelstall erscheint nicht mehr.

1933 Der Ausbau der Straße Waldeshöhe – Jatznick durch das Arbeitsbeschaffungsprogramm ist durch Beschluss einstimmig angenommen worden. Die Arbeiten scheinen aber sehr schleppend voran gegangen zu sein, denn auch 1949 geht es immer noch um die Fertigstellung des Dammes nach Jatznick.

1946 Die Gemeinderäte beschlossen das Schulhaus sofort in Ordnung zu bringen, sobald die Materialien beschafft werden.

1947 Leichhausumbau durch Gemeinschaftsarbeit

1948 Bauvorhaben Spritzenhaus soll dem Bauunternehmer Voß aus Jatznick übertragen werden.

1950 Am 12 Juni 1950 Stand auf der Tageordnung das Gemeinderates, die Änderung der Gemeinde- und Kreisgrenzen. Dem Vorschlag, die Gemeinde Waldeshöhe der Gemeinde Jatznick einzuverleiben wurde zugestimmt.

 

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